Wenn Legacy-Systeme KI ausbremsen: Neue Wege für Versicherer
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Künstliche Intelligenz ist längst in der Versicherungsbranche angekommen. Versicherer investieren massiv in KI und entwickeln neue Anwendungen und Pilotprojekte. 82% sehen künstliche Intelligenz bereits als strategische Priorität. Gleichzeitig schaffen es laut einer Untersuchung von Roots nur rund 7% der KI-Initiativen über die Pilotphase hinaus.

Warum ist das so?
Wenn wir mit Kunden darüber sprechen, wo es hakt, wird die Situation klarer, es geht nicht um die Vision, nicht um Strategie, die Umsetzung scheitert oft an den eingesetzten Systemen.
Die meisten dieser Versicherer arbeiten mit Software-Systemen, die für alle möglichen Herausforderungen erstellt wurden. Tönt gut und bietet gewisse Vorteile, doch mit KI wird ein solches grosses System ein Gefängnis für gute Ideen, die mit KI umgesetzt werden können.
Der Grund, jeder Anpassung des Systems erfordert ein Projekt, dass alle Bereiche beim Versicherer bewegt. Neue Datenstrukturen, neue Schnittstellen, neue Logik, auch der KI-Vorteil, das System zu trainieren damit es die Aufgaben erfolgreich erledigt. Alles muss in die Software gepresst werden. Doch die wurde nicht dafür konzipiert und hat zudem Mühe, mit Schnittstellen und offenen Architekturen umzugehen.
Und das Tückische an dieser Situation ist, dass das bisherige System eine wichtige Grundvoraussetzung der IT erfüllt, sie arbeitet zuverlässig. Je zuverlässiger das bisherige System ist, desto weniger Druck gibt es aus der IT, sie zu ändern. Da will niemand das bewährte System anfassen. Der Druck aus dem Business, der führt dazu, dass POC nach POC versucht wird und trotzdem stecken bleibt zwischen Legacy-Stabilität und KI-Ambition.
Was wir bei unseren Kunden sehen
Versicherer, die mit uns arbeiten, machen es anders. Sie setzen auf fokussierte, moderne Systeme. Nicht «alles in eins», sondern spezialisiert. Jede Funktion optimal für ihren Zweck.
Das Resultat ist beeindruckend: Von den 5 effizientesten Versicherer in der Schweiz gehören vier zu unseren langjährigen Kunden (BAG-Studie 2024).
Sie brauchen keine riesigen Ablöse-Projekte. KI wird dort eingebaut, wo sie wirklich sinnvoll wirkt, nicht als nachträgliches Add-on, sondern als integraler Teil der Architektur.
Sie bekommen saubere Datenstrukturen, offene Schnittstellen, echte Lern-Fähigkeit in einem klaren, kontrollierten Umfeld. Das ist nicht nur technisch eleganter. Das ist wirtschaftlich viel effizienter.
Die Erkenntnis dahinter
Komplexe Systeme sind oft so stark integriert, dass damit ein Problem entsteht. Jede Veränderung erfordert ein Projekt und das fehlende Schnittstellenbewusstsein schwächt den Einsatz von KI deutlich.
Fokussierung ist die Antwort und sie zahlt sich direkt aus: schnellere Rechnungsprüfung, bessere Datenqualität, messbare Kostenersparnis, flexiblere Anpassung bei regulatorischen Veränderungen.
Bei BBT investieren wir genau dort
Wir bauen Software für Klarheit und fokussieren uns auf unsere Kernkompetenzen. Dadurch schaffen wir einen klaren Mehrwert für unsere Kunden, nachvollziehbar und messbar.
Wir sehen, dass sich der Markt neu etabliert. Die Versicherer, die mit modernen, fokussierten Systemen arbeiten, bekommen einen Vorsprung. Sie sind schneller. Flexibler. Rentabler. Die anderen – die auf Legacy sitzen und hoffen – werden abhängen.
KI eröffnet neue Möglichkeiten. Eine moderne Softwarearchitektur sorgt dafür, dass diese Möglichkeiten auch genutzt werden können.