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NEU: Sunetplus in der Cloud

18. März 2025

Sunetplus ist bekannt dafür, die vielschichtigen Prozesse eines Unfallversicherers für alle Involvierten zu verbessern sowie die Verwaltung wirksamer zu organisieren, um Unfallmeldungen produktiver zu bearbeiten. Es geht vor allem darum, elektronisch Transparenz in den Abläufen zu schaffen und sie innerhalb der Organisation so zu durchleuchten, dass sie alle Akteure einfach verstehen und nachvollziehen können. Die mit Sunetplus einhergehende digitale Transformation bringt Personalabteilungen Erleichterung und lässt Freiräume für die eigentlichen wertschöpfenden HR-Aufgaben entstehen.

Von Ivana D’Addario, Marketing Manager bei BBT

Bis heute ist das die Maxime von Sunetplus – und der Schritt von Sunetplus zu Sunetplus in der Cloud eine logische Fortsetzung. Richtig gelesen: Die Sunetplus Cloud-Version kommt!

Wenn Sie das klassische Sunetplus bereits nutzen, erleichtern Sie sich das Schaden- und Absenzenmanagement in Ihrem Unternehmen noch mehr mit Sunetplus Cloud. Verschlanken und vereinfachen Sie die Prozesse in Ihrem Unternehmen ganz im Sinne Ihrer Cloud-First-Strategie und reduzieren Sie die Risiken, indem Sie Back-up- und Speicherdaten innerhalb der Schweiz in die sichere und zuverlässige Cloud eines bewährten Schweizer Anbieters auslagern. Dadurch, dass BBT die Wartung der Applikation vollständig übernimmt, verringern Sie ebenso Ihren Betriebsaufwand für Support sowie Updates und bleiben zudem immer auf dem neuesten Stand.

Sunetplus Cloud macht für jedes Unternehmen Sinn, das mehr als 15 Schadenmeldungen pro Jahr anmeldet. Die Software ist flexibler skalierbar, kosteneffizienter, schneller, mobiler, aktueller und allem voran sicherer. Wir legen viel Wert auf einen sorgfältigen Umgang und hohe Standards bei der Datensicherheit. Die Daten bleiben ausschliesslich in der Schweiz und auch die Verträge entsprechen schweizerischen Richtlinien.

Was genau Sunetplus bringt
Sie kennen Sunetplus noch gar nicht? Dann ist es gut zu wissen, dass Sie sich gerade mit einer renommierten Software auseinandersetzen, die bereits von mehr als 14’000 Schweizer Unternehmen genutzt wird. Denn Unfall- und Krankheitsmanagement ist für Human-Resources-Abteilungen administrativ sehr aufwändig und zeitraubend. Mit Sunetplus hingegen ist eine Schadenmeldung sowohl leicht als auch rasch gemacht und der Versicherer im Nu informiert. Genau, dank offener Schnittstellen können Drittsysteme wie ERP- bzw. Personalsoftware an die Lösung angebunden werden. So fallen einerseits fehleranfällige manuelle Erfassungen weg, denn die Mitarbeiterdaten können bequem, sicher sowie automatisiert importiert werden. Zudem werden die Daten vor der Übermittlung durch integrierte Regelwerke eingehend geprüft. Andererseits sind auch die 20 grossen Schweizer Unfallversicherer an Sunetplus geknüpft und kommunizieren direkt und unmittelbar mit ihren HR-Unternehmenskunden. Wenn Mitarbeitende verunfallen und sich verletzen, sind im gesamten Fallverlauf gerade die Faktoren Datenqualität, Zeit und Sicherheit entscheidend.

Die wichtigsten Vorteile

  • Verwalten der Betriebsdaten und Versicherungspolicen
  • Umfangreiches Berechtigungssystem
  • Erfassen und Verwalten von Personal- und Lohndaten
  • Historisierung des Verlaufs von Arbeitsunfähigkeiten
  • Elektronische Übermittlung der Schadenmeldungen
  • Erstellen von Statistiken und Auswertungen
  • Rückmeldung der Schadennummer des Versicherers ans versicherte Unternehmen
  • BBTBidi: elektronische Rückmeldung des Taggeldes und Fallstatus mit ausgewählten Versicherern

Für die Grösseren: BBTPrenet

Grössere mittlere Unternehmen sowie Grossunternehmen profitieren am meisten von unserer Lösung BBTPrenet. Ab 250 Schadenmeldungen pro Jahr lohnt es sich, Unfälle oder Berufskrankheiten durch die Mitarbeitenden selbst erfassen zu lassen. Sie können die relevanten Daten in Kürze unkompliziert und selbstständig ins Formular der Webapplikation eingeben – für eine grösstmögliche Flexibilität von überall aus: via Desktop, Tablet oder Smartphone. BBTPrenet übermittelt die Eingaben direkt an Sunetplus und damit der zuständigen HR-Abteilung. Sunetplus vervollständigt die erhaltenen Daten automatisch durch bereits vorhandene und weitere notwendige Personalien. Die HR-Sachbearbeiter können die Meldung überprüfen und allenfalls nachbearbeiten, bevor sie sie per Knopfdruck dem Versicherer weiterleiten.

Weitere Informationen zu Sunetplus Cloud bzw. Sunetplus allgemein oder BBTPrenet finden Sie auf unserer Website oder erfahren Sie von Reto Lendi, Tel. +41 41 455 30 50, reto.lendi@bbtsoftware.ch.

Bild Ein Produktporträt von BBTEnterprise

Ein Produktporträt von BBTEnterprise

19. November 2024

BBTEnterprise deckt die Bedürfnisse eines Unfall- und Taggeld-Versicherers komplett ab. Das Kernsystem als Standardlösung ist vollumfänglich auf den Schweizer UVG- und KTG-Markt ausgerichtet und fühlt sich im Tagesgeschäft auch noch wie eine Individuallösung an: branchenspezifisch und zudem firmenindividuell ausstattbar. Nebstdem eröffnet BBTEnterprise dem Versicherer die Möglichkeit, fallenden Margen und anhaltendem Kostendruck entgegenzuwirken sowie an Intermediäre verlorenes Kundenterrain zurückzuerobern. Und das alles zu einem fairen Preis, weil wir Sie nicht im Regen stehen lassen.

Von Ivana D’Addario, Marketing Manager bei BBT

Charakteristisch für BBT ist agiles Arbeiten und flexibles Teamwork. Kurze Projektlaufzeiten und tiefe Einführungskosten erreichen wir auch dank unserer Kommunikationskultur, die für Entspannung, Orientierung und Zusammenhalt sorgt. Nicht zuletzt ist auch die Prozessführung von BBTEnterprise optimal und die Verarbeitung effizient. Wie geht das bei BBT?

Architektur von BBTEnterprise

Jede Investition in eine neue Software befasst sich für gewöhnlich zu Beginn mit der Frage, welche Systemarchitektur am meisten Sinn macht. Eine spartenübergreifende Lösung für sämtliche Versicherungen des Versicherers oder ein modularer Best-of-Breed-Ansatz, bei dem die speziell schweizerischen Regulatorien in der Personenversicherung optimal erfüllt werden? Wir kennen den Markt und sind überzeugt: Für unsere Kunden macht ein spartenspezifisches Produkt mehr Sinn, weshalb BBT strategisch bewusst nur solche anbietet. Zum einen können so die Bedürfnisse des Versicherers besser erfüllt werden. Zum anderen sind die Versicherungsbranchen komplex genug und auch als Einzellösungen ingenieurtechnisch anspruchsvoll. Deshalb braucht es unseres Erachtens einen Gegenpol bei der Instandhaltung und bei Releasen, nämlich mehr Leichtigkeit durch schlanke Software-Pakete zugunsten von Stabilität, Qualität und Verlässlichkeit. Dadurch ergeben sich bei uns einerseits bedeutend weniger Fehler sowie Seiteneffekte. Ausserdem ist eine spartenspezifische Software günstiger als ein Komplettprodukt.

BBTEnterprise in der SaaS-Lösung von BBT

Wir bieten bestehenden und potenziellen Kunden ebenso All-in-One-Lösungen. Erfahrungsgemäss sind solche SaaS-Lösungen interessant für Unternehmen, bei denen das Unfall- und Taggeld-Business ein Zusatzgeschäft ist oder wenn sie auf vollumfängliches Outsourcing setzen. Das Dienstleistungspaket für diesen Full Service von BBT beinhaltet folgendes:

  • Bereitstellung der IT-Infrastruktur und des Kernsystems BBTEnterprise inklusive stabiler Schnittstellen
  • Bereitstellung und Betrieb sämtlicher Umsysteme
  • Management der gesamten Lösung

Neben BBTIndividual für Krankenversicherer und BBTLife für Lebensversicherer ist BBTEnterprise eines von drei Backend-Systemen, auf das wir uns spezialisiert haben, um im Leben des Versicherers einen Unterschied zu machen. Unsere modulare Softwarearchitektur als auch stabilen Schnittstellen ermöglichen es zudem, zentrale Komponenten sowie KI-Lösungen anzubinden. So kann BBTEnterprise flexibel konfiguriert werden und braucht keine aufwendigen, teuren Zusatzprogrammierungen.

Automatisierung/Dunkelverarbeitung

Wenn ein Markt derart hart umkämpft ist, wird Automatisierung noch wertvoller, denn im Grunde kann sich ein Versicherer gewisse mit Arbeitskräften besetzten Betriebsabläufe nicht leisten – sei es aus finanziellen als auch aus personellen Gründen. Hier liefert BBTEnterprise einen entscheidenden Mehrwert: nicht nur zur Senkung der Betriebskosten, sondern auch zur Steigerung der Produktivität sowie zur Optimierung von Betriebsprozessen, und damit der gesamten Wertschöpfung. Dank der hohen Dunkelverarbeitung können sich Fachmitarbeitende auf das Wesentliche konzentrieren, weil sie keine monotonen, wiederkehrenden und fehleranfälligen Routinearbeiten mehr erledigen müssen. So sind sie für das Unternehmen noch hochwertiger, weil sie wieder ihren Kernkompetenzen nachgehen können und ihr eigentliches Potenzial ausgeschöpft wird.

Rules Engine

Eine geschäftsspezifische Steuerung der Dunkelverarbeitung ist ebenso möglich. Mit der eingesetzten Rules Engine von Microsoft können wir für unsere Kunden weitere unternehmensspezifische Prozesse automatisieren. Sogenannte Wenn-Dann-Regeln führen betriebsinterne Aktionen anhand festgelegter Bedingungen aus, um die manuelle Datenpflege weiter zu reduzieren, zu vereinfachen oder um Nebenprozesse schneller durchzuführen (zum Beispiel die automatische Zahlung von Schadenfallleistungen oder die automatische Erstellung eines Schadenfalls aus der Schadenmeldung). Dies ist sinnvoll für Tätigkeiten auf beispielsweise Bereichsebene, die sich regelmässig nach dem gleichen Schema wiederholen, ständigem Wandel unterworfen sind oder noch präziser bewältigt werden müssen. Die Geschäftsregeln basieren auf JSON-Dateien, sind Release-unabhängig und können jederzeit aktiviert werden. Eine Sammlung allgemeingültiger Geschäftsregeln innerhalb des UVG- und KTG-Businesses ist erhältlich.

Vorteile

  • Günstig im Vergleich: tiefe Lizenz-, Wartungs- und Projektkosten
  • Einfache Wartung bzw. tiefe Komplexität: kaum Seiteneffekte
  • Höhere Release-Stabilität (in der Regel vier Releases pro Jahr)
  • Geringer Testaufwand im Run
  • Kurze Projektlaufzeiten
  • Modulare Architektur und stabile Schnittstellen (API) ermöglichen die Anbindung zentraler Komponenten und KI-Lösungen

Fazit

BBTEnterprise ist ein leistungsstarkes System, auf das Verlass ist. Damit das so bleibt, investieren wir viel in den Ausbau seiner Prozesseffizienz und -effektivität. Ebenso stark ist unser eingespieltes, sympathisches Fachteam, das hohe Ansprüche an sich selbst stellt. Zudem dürfen wir uns dank unseren Kunden, die uns mit vielfältigen Projekten, Anforderungen und Aufgaben betrauen, als einen Software-Anbieter mit einer soliden und langjährigen Erfahrung ausweisen.


Gewusst? BBTEnterprise im Verbund mit BBTCare

Eine besonders lukrative Kombination, um «unerreichbar» gewordenen Kunden wieder näherzukommen und Margenverlusten entgegenzusteuern, ist BBTEnterprise im Verbund mit BBTCare – unser Produkt zur digitalen Steuerung des betrieblichen Gesundheitsmanagements. BBTEnterprise gepaart mit BBTCare heben das Business auf ein neues Level.

Unternehmen sind seit Jahren mit stetig steigenden Absenzen und Ausfällen konfrontiert, weshalb professionelles, Software-gestütztes Schaden- und Absenzenmanagement an Bedeutung zunimmt. Zudem fördern Case- und Caremanager nicht nur den Integrationsprozess, sondern auf empathische Weise auch den direkten Kontakt. BBTCare bietet also nicht nur einen fundierten Überblick und viele weitere Dienste, sondern allem voran die Chance, wieder Zugang zum Kunden zu finden. Ob auch als Stand-alone erhältlich, entfaltet BBTCare gerade in Kombination mit BBTEnterprise ihre vielseitige Leistungsfähigkeit.

Mehr über BBTCare erfahren

Bild «Die Einführung von BBTIndividual war wie eine Herz- und Lungentransplantation»

«Die Einführung von BBTIndividual war wie eine Herz- und Lungentransplantation»

10. Juli 2024

Im Verlauf von 15 Monaten wurde BBTIndividual beim Schweizerischen Verband für Gemeinschaftsaufgaben der Krankenversicherer (SVK) eingeführt und am 3. Januar 2024 störungsfrei produktiv in Betrieb genommen. Obwohl es erforderlich war, auf eine allumfassende Kernlösung umzusteigen, sah der SVK es nicht als blosse Notwendigkeit, sondern als Chance, sein langjähriges und etabliertes Datenverarbeitungsystem in einem Schritt abzulösen. So konnten nicht zuletzt längst ins Visier genommene, betriebsorganisatorische Pläne umgesetzt werden. BBTIndividual, unsere Software-Lösung für das Tagesgeschäft des Krankenversicherers, ist für die Bedürfnisse des in spezialisierten Bereichen tätigen SVK ideal geschaffen.

Von Ivana D’Addario, Marketing Manager bei BBT

Dem SVK lag besonders am Herzen, eine solide Kernapplikation anzuschaffen, die die organisch gewachsenen Betriebsabläufe durchleuchtet, um über alle Bereiche hinweg einheitliche Prozesse zu etablieren und so eine noch effizientere Abwicklung innerhalb der einzelnen Verarbeitungsschritte zu erzielen. Zeitgleich galt es, die digitale Transformation weiter voranzutreiben, beispielsweise mit der Einführung des vollständigen elektronischen Abrechnungsverfahrens oder durch die Automatisierung von Anträgen für Kostengutsprachen, die beim SVK seit Anfang Jahr vorrangig via Online-Formulare einzureichen sind. Generell war es dem SVK-Geschäftsführer Roger Schober ein Anliegen, die Standardsoftware nur an die für das Unternehmen notwendigsten Anforderungen anzupassen. «Im Grunde haben wir unsere betrieblichen Abläufe an die Software angepasst und nicht umgekehrt», sagt er. Dadurch vereinfache sich einerseits der Unterhalt als auch die Pflege der Kernlösung, andererseits könnten Kosten reduziert und die Effizienz gesteigert werden.

Im Hintergrund tätig

Der SVK wurde 1953 gegründet und erbringt als Verein spezialisierte Dienstleistungen für die ihm angeschlossenen Krankenversicherer sowie institutionelle Kunden. Weitgehend unsichtbar für die Öffentlichkeit nimmt der SVK Aufgaben wie Beurteilungen und Abklärungen in den besonderen Bereichen Medikamente, Transplantationen, Dialyse, Protonenbestrahlungen, künstliche Ernährung zu Hause, mechanische Heimventilation als auch die Koordination mit der IV vor. Der Verband als Dienstleister prüft im Namen und Auftrag seiner Kunden eingehende Kostengutsprachegesuche, erteilt diese und kontrolliert die eingehenden Rechnungen der Leistungserbringer, welche anschliessend zur Zahlung an die Kunden weitergeleitet werden. Darüber hinaus verhandelt und pflegt der SVK die für seine Bereiche relevanten Verträge.

Wie bei den meisten Unternehmen haben auch die genannten Bereiche beim SVK individuelle technologische Ansprüche, weshalb bis zur Implementierung von BBTIndividual jede Abteilung historisch gewachsen – mit einer eigenen Stand-alone-Lösung arbeitete. Zwar auf der gleichen Basis desselben Anbieters, jedoch individuell ausgestaltet. Mit also insgesamt neun einzeln zu bewirtschaftenden Varianten der Software wickelte der SVK viele Jahre sein vielfältiges Tagesgeschäft ab, das neu mit BBTIndividuall als Gesamtlösung abgedeckt wird. Jedoch war die Komplexität der Integration einer einzigen und komplett neuen Software nicht nur allein aufgrund der Umsysteme herausfordernd, sondern vor allem wegen der Migration der Daten, denn diese sind beim SVK hochsensibel. Den Aspekten Informationssicherheit und Datenschutz kamen so eine besondere Bedeutung zu.

Agiles Projektmanagement als Antwort

Dass BBTIndividual weitgehend störungsfrei in die IT-Landschaft des SVK eingeführt werden konnte, lag vor allem an der agilen, auch bei BBT gängigen Projektführung. Bei dieser flexiblen Methode des Projektmanagements wurde die Entwicklung sowie das Testing der Software in mehrere Teilbereiche und zeitliche Etappen gegliedert. Das Projekt ging iterativ vonstatten, das heisst Schritt für Schritt in sogenannten Sprints. Davon gab es letzten Endes insgesamt zehn, alle sechs Wochen einen. So konnte auf kurzfristige Änderungen und Unvorhergesehenes sofort reagiert werden. Diese Vorgehensweise war für den SVK unter anderem deshalb relevant, weil während des Projekts die Anforderungen des neuen Datenschutzgesetzes bekannt wurden und miteinbezogen werden konnten. Von entscheidender Bedeutung war überdies die transparente Kommunikation zwischen allen Beteiligten sowie die klaren Verantwortlichkeiten, nicht nur während des Projektes, sondern auch darüber hinaus.

Weil die Mitarbeitenden die Funktionalität des neuen Systems durch die agile Projektmethode nur etappenweise und nicht durchgängig kennenlernen konnten, wurden zwei Monate vor dem Roll-out intensive Schulungen veranstaltet. Diese begleiteten die SVK-Equipe parallel im Veränderungsprozess, «denn die Einführung von BBTIndividual war für uns alle wie eine Herz- und Lungentransplantation – ein grosser und seltener Eingriff», sagt Roger Schober. Ausserdem konnten die SVK-Mitarbeitenden so Rückmeldungen an unsere Entwickler weitergeben. Roger Schober ergänzt: «BBTIndividual war mit Abstand das grösste und kritischste Projekt des SVK», doch heute seien alle froh, diesen notwendigen Entwicklungsschritt gewagt zu haben und so für viele weitere Jahre gerüstet zu sein.

Bild Das T von BBT sagt «Ade»

Das T von BBT sagt «Ade»

28. Juni 2024

Nachdem Christian Treyer sein bisheriges Berufsleben ausschliesslich BBT gewidmet hat, arbeitet er heute als Senior Security Engineer für die weltweit operierende Volaris Group mit Hauptsitz in Toronto. Ziemlich weit weg von zuhause, könnte man meinen, doch tatsächlich ist er BBT nach wie vor sehr nahe. Nicht nur, weil er neuerdings im Mutter-Konzern von BBT sitzt, sondern weil sich «seine» BBT im Security-Portfolio befindet, das er betreut.

Von Ivana D’Addario, Marketing Manager bei BBT

Christian Treyer (links) mit seinem Vorgesetzten Kevin Couto (rechts) bei einem Referat

Schon bei BBT hat sich Christian Treyer um die Security gekümmert. Jetzt bei Volaris sieht er sicherheitstechnisch in 40 verschiedene, global agierende Unternehmen aus der Branche Technologie-Lösungen für Versicherungen, Banken und Kreditgesellschaften hinein. Er ist viel unterwegs oder arbeitet von zu Hause aus. Sein neuer Job besteht darin, diese Betriebe regelmässig zu besuchen sowie zu auditieren, um sicherzustellen, dass sie die erforderliche IT- und Datensicherheit auch tatsächlich leben. Zweifellos ist der auferlegte Katalog eine herausfordernde Aufgabe, enthält er doch um die 50 Kriterien, die die Unternehmen zu Gunsten der Cybersicherheit operationalisieren müssen. Doch einmal erfüllt, ist damit nicht nur die Sicherheitsstruktur geschaffen, sondern im Fall der Fälle zeitgleich eine Grundlage für die technische Forensik. Folglich gehört zu Christians Job selbstverständlich auch, immer am Puls der Cyber-Zeit zu sein, was Bedrohungen und Risiken, Schwachstellen, Trends oder Technologien betrifft. Dafür muss er sich auch im Darknet bewegen und mit entsprechenden Tools nach gestohlenen Daten suchen oder «ethical hacking» betreiben. Nur so kann er die ihm zugewiesenen Betriebe wirkungsreich beraten und coachen, damit sie schliesslich immer sicherer werden – und es auch bleiben.

Als ehemaliger Sicherheitsverantwortlicher von BBT ist Christian zum einen wie geschaffen für diese Aufgabe. Zum anderen sieht er das Thema Cybersicherheit als einst Entrepreneur einer Software-Firma grundsätzlich mit anderen Augen. «Als Unternehmer trägt man nicht nur das volle Sicherheitsrisiko, sondern hat schlaflose Nächte, wenns hart auf hart kommt», sagt der 45-Jährige. Zwar hat er diese Verantwortung, zumindest praktisch, an Volaris abgetreten; BBT wurde 2017 an die Buy-and-Hold-Akquisiteurin Volaris verkauft. Emotional jedoch nicht. Sein Herz gehört nach wie vor BBT. «BBT war schon immer meine Familie. Wenn BBT mich braucht, bin ich sofort und jederzeit da», ergänzt er fürsorglich.

Christians Lebenswerk

27 Jahre BBT. Bis zu Christians Wechsel zu Volaris Ende 2023 hat er nie woanders als bei BBT gearbeitet, seit er ein 17-jähriger Gymnasiast war. Damals, 1995, wurde er wie sein Kommilitone Malte Bögershausen von Hermann Biner – seinerzeit Mathematik- und Informatiklehrer an der Briger Mittelschule – angefragt, bei einem Softwareentwicklungsprojekt für Krankenversicherungen mitzumachen. Beide sagten zu und nur ein Dreivierteljahr später wurde die BBT Software GmbH offiziell gegründet, wobei als Firmenbezeichnung das Akronym der Gründernamen Biner, Bögershausen und Treyer gewählt wurde. So hat sich Christian, das T von BBT, bereits als Jugendlicher ein Lebenswerk geschaffen.

Sechs Jahre nach der Übernahme durch Volaris stiess Christian auf dem konzerninternen HR-Portal auf ein ansprechendes Stelleninserat als Senior Security Engineer im Team von Volaris Portfolio IT-Director Kevin Couto. Vorerst ohne grosse Erwartungen hat er sich nach der Vakanz erkundigt – und erhielt letzten Endes die Zusage. Trotz aller Liebe zu BBT hat er alsdann beschlossen, neue Wege zu gehen und zu Volaris zu wechseln.

Neue Wege hat er schon beim Verkauf von BBT eingeschlagen. Er ist es sich also ein wenig gewohnt, sich von BBT zu trennen. «Die Übernahme von BBT durch Volaris im Jahr 2017 war ein sehr schwieriger und gleichzeitig schöner Moment für mich», so Christian. Einen Moment versinkt er in Gedanken, schaut in eine andere Richtung. «Die Frage, was habe ich nur getan?, stellte ich mir seinerzeit hin und wieder. Der Kulturwechsel, neu zu einem Konzern zu gehören, und die damit verbundene Arbeitsweise wie auch die Effizienzerwartungen von Volaris waren nicht immer einfach für mich und BBT als familiär geführtes, bodenständiges Schweizer KMU», erzählt er. Doch schon bald hätte er sich daran gewöhnt, denn «dank Volaris hat sich BBT zu einem merklich reiferen und sichereren Unternehmen weiterentwickelt». BBT hätte von der grossen KMU-Erfahrung von Volaris stark profitiert und sich zum Beispiel im Bereich der IT-Security auf ein völlig neues Niveau gehievt.

Genau dies ist der Unternehmensphilosophie von Volaris zu verdanken, die das dezentrale Geschäftsmodell «buy and hold forever» verfolgt. Volaris kauft Software-Unternehmen und hält sie für immer – oder andersrum: verkauft sie niemals. Das einstige Lebenswerk der Gründer bleibt so gewahrt und wird, mehr noch, fortlaufend ausgebaut. Dabei behalten die Unternehmen ein hohes Mass an Autonomie.

Der gemeinsame Nenner

Christian reiht sich bei Volaris ein unter Arbeitskolleginnen und -kollegen, von denen einige wie er ehemalige Gründer und Unternehmer sind. «Wenn ich mit anderen ehemaligen Unternehmensbesitzern spreche, findet sich immer ein entscheidender gemeinsamer Nenner: Die grossen Zukunftssorgen fallen weg, denn der Weiterbestand der Firma ist gesichert». Ausserdem täte die neu erfahrene Freiheit gut, die sie jetzt als Angestellte erlebten. Dann schmunzelt er und fügt bei: «Das kannte ich so gar nicht. Und ich geniesse sie sehr!»

Wir wünschen Christian von Herzen nur Gutes auf seinem weiteren Berufs- und Lebensweg. Und das darf an dieser Stelle gesagt werden: Du fehlst uns. Komm uns bald wieder besuchen.

Bild Neue Bürokratiebremse: BBT setzt KI ein

Neue Bürokratiebremse: BBT setzt KI ein

17. April 2024

Seit Sommer 2023 bieten wir Versicherern eine weitere Möglichkeit, die Bürokratie zu reduzieren – mit einer neuen, hoch potenten Mobilapplikation für ihre Versicherten. Die darin eingesetzte künstliche Intelligenz schafft es, das Dokumentenmanagement so stark zu verbessern und zu vereinfachen, dass es zum Game-Changer wird.

Von Ivana D’Addario, Marketing Manager bei BBT

Soweit sind Apps zur digitalen Dokumentenverwaltung nichts Neues – doch was macht ein Versicherer, wenn sein Kunde ein Dokument elektronisch einreicht, das kaum lesbar ist und systemtechnisch nicht weiterverarbeitet werden kann? Das Problem ist bekannt: Ältere Mobilgeräte mit Kameras, die nur eine mässige Bildqualität zulassen, oder minderwertig erstellte sowie niedrig aufgelöste Scans können bei der Dokumentendigitalisierung ganz schön viel manuelle Hintergrundarbeit verursachen. Dabei ist der Sinn des digitalen Dokumentenmanagements gerade, den Automatisierungsgrad als auch die Dunkelverarbeitung zu erhöhen. Oder umgekehrt: keine weiteren Arbeitsprozesse zu generieren, die wertvolle personelle Ressourcen binden. Uns war also klar: Mit KI als integraler Bestandteil ist eine neue App eine echte Lösung für Versicherer. Auch die weitere Optimierung des gesamten Prozesses innerhalb der Dokumentenverwaltung ist ein entscheidender Vorteil.

Für die Entwicklung der neuen Anwendung wurde mit soxes AG in Bubikon, ein Partner für innovative IT-Lösungen, zusammengespannt. soxes weist eine über 20-jährige Erfahrung auf, wenn es darum geht, individuelle, visionäre und kreative technologische Projekte in die Tat umzusetzen. Mit über 600 durchgeführten Projekten und mehr als 300 zufriedenen Kunden ein idealer Wegbereiter für dieses BBT-Vorhaben.

So lief es ab

Die Versicherten erhielten zunächst Zugang zu ihren Versicherungsdaten und Rechnungen über ein Webportal. In einem zweiten Schritt entwickelte und implementierte soxes eine erste Version der neuen Mobilapplikation, mit der die Versicherten ihre Dokumente zur weiteren Verarbeitung mobil einscannen konnten. Wie erwartet, liess die Qualität der eingereichten Scans zu wünschen übrig. Der dritte Schritt verlangte folglich nach einer Verbesserung der digitalen Scanfunktion. Um das bekannte Problem pragmatisch zu lösen, integrierte soxes ein externes Software Development Kit (SDK). Mit fortschrittlichen Bildbearbeitungstechniken auf Basis künstlicher Intelligenz konnte die Qualität der Scan-Bilder um ein Vielfaches gesteigert werden. Selbst mit schwachen Mobile-Kameras wurden nun einwandfreie Scans angefertigt, so dass sie technologisch automatisch bearbeitet und gespeichert werden konnten.

soxes hat die mobile App schliesslich durch isolierte Instanzen erweitert, die unabhängig und für niemanden zugänglich sind. Somit kann sie als White Label genutzt werden, was bedeutet, dass andere Versicherungsunternehmen, die an dieser Lösung interessiert sind, sie ihren Versicherten als ihre eigene anbieten können. Und das Beste: Neben dem Fakt, dass mit dieser mobilen App selbst qualitativ minderwertige Scans einfach, schnell und problemlos erstellt werden können, entstehen so nur noch minimale Entwicklungskosten für firmenindividuelle Anpassungen. 

Interessiert?

Kontakt

Dominik Bardenhofer, CCO
+41 41 455 30 87
dominik.bardenhofer@bbtsoftware.ch

Bild BBTHosting: es läuft.

BBTHosting: es läuft.

14. Februar 2024

Anfang März 2023 hat BBT sämtliche Daten der FKB – die liechtensteinische Gesundheitskasse – innerhalb von drei Wochen reibungslos in die neue Hosting-Struktur überführt. Dass die FKB mit ihrer fast hundertjährigen, bewegten Geschichte und kostenbewussten Philosophie vom BBTHosting überzeugt ist, ist durch diverse Gegebenheiten motiviert.

Von Ivana D’Addario, Marketing Manager bei BBT

Karin Zech-Hoop, Geschäftsführerin, und Anita Conrad, Leiterin Finanz- und RW/IT und stellvertretende Geschäftsführerin

Managed Hosting ist ein Begriff, der vor allem kleinere und mittelständige Unternehmen herumtreiben kann, wie BBT aus Erfahrung und Empathie weiss. Die Gründe sind vielfältig und reichen von begrenzten oder fehlenden IT-Ressourcen zu mangelnder Zeit für die Verwaltung eines eigenen Servers bis hin zu wachsenden IT-Infrastrukturen und die damit verbundene, komplexer werdende Serverkapazitätsplanung. Kommt hinzu, dass das Thema IT-Sicherheit im Hosting immens an Gewicht gewonnen hat – und somit längst auch einen hochemotionalen, weil unternehmenskritischen Stellenwert einnimmt.

Modernste Daten- und Cyber-Sicherheit

Nicht zuletzt wegen der Cyber- und Datensicherheit spannen BBT und die IT-Dienstleisterin Centris seit Juni 2022 im Hosting zusammen, nachdem BBT das Hosting für BBTIndividual-Kunden über Jahre erfolgreich selbst bereitgestellt und unterhalten hat. Weitere Motive haben zu diesem logischen Schritt geführt wie beispielsweise die Optimierung der Performance und die Erhöhung der Systemverfügbarkeit oder gar Überlegungen zum Klimaschutz. Durch diese Auslagerung der skalierbaren Hosting-Infrastruktur an Centris kann BBT ihren Kunden die modernste Daten- und Cyber-Sicherheit sowie eine hohe Performance bieten – trotz aller Firewalls. Für die Kunden ändert sich nichts durch die Partnerschaft von Centris und BBT, da das Application Management nach wie vor bei BBT liegt. Die Krankenversicherer, die zur Kundschaft gehören, geniessen also nach wie vor einen erstklassigen BBTHosting Support.

Die innertechnischen Vorteile der Zusammenarbeit überzeugen ebenso: BBT betreibt bei Centris ein eigenständiges, isoliertes Netzwerk, das aus Shared- sowie separaten Kundensystemen besteht. Die Shared-Systeme decken den Grundbedarf aller Kunden ab, das heisst, auf diesen Basis-Servern werden Systeme ausgeführt, die alle Kunden gleichermassen benötigen. Die gesonderten Kunden-Server wiederum konfiguriert BBT gezielt entsprechend den Bedürfnissen ihrer Klientel und bindet ihre umfassenden Schutzsysteme ein. Mit Remote-Zugriff können sowohl die Kunden als auch die Administratoren von BBT auf die virtuellen Server zugreifen.

Und genau dieses Gesamtpaket ist das Plus für die FKB, die in ihrem Leitbild verankert hat, keine unnötigen Risiken einzugehen, «weil hohe Sicherheitsstandards, Verlässlichkeit und echte Zufriedenheit wichtiger sind als kurzfristige Opportunitäten», begründet Karin Zech-Hoop, Geschäftsführerin bei der FKB. Deshalb ist der preisstrategische Ansatz bezüglich BBTHosting auch bei BBT nicht der, eine Top-Performance und höchste IT-Sicherheit so günstig wie möglich anzubieten, sondern unseren Kunden mit den besten Schutzsystemen sowie einer umfassenden Sicherheitsinfrastruktur zur Seite zu stehen. «Mit all den Schutzsystemen von BBT sind wir sicher unterwegs. Wir wissen, dass damit Angreifer rasch erkannt und Massnahmen ergriffen werden können, um Angriffe vorausschauend abzuwehren», ergänzt Anita Conrad, unter anderem Leiterin IT bei der FKB, worauf Walter Capozzolo, CEO bei BBT, erwidert: «Es ist unser erklärtes Ziel, dass unsere Kunden und auch wir ruhig schlafen können, denn Cybersicherheit ist ein sehr ernstes Thema und heute bestimmender denn je».

DaaS und SaaS sowie Datenverarbeitung in der Schweiz

Ganzheitlich betrachtet ist der Hosting-Service von BBT in Zusammenarbeit mit Centris die optimale DaaS- und SaaS-Lösung für Kunden wie die FKB, die Leistung, Anwenderfreundlichkeit und Sicherheit in einem suchen sowie von BBT persönlich betreut werden möchten. Sollte zudem der unternehmenspolitische Entscheid davon abhängen, dass die Daten aufgrund höchster Sicherheitsstandards vollumfänglich in der Schweiz verarbeitet und gespeichert werden müssen, ist BBT der doppelt ideale Partner. Denn die drei redundanten Rechenzentren von Centris befinden sich allesamt in der Schweiz.

Dies bringt ausserdem mit sich, dass BBT – zertifiziert nach ISAE, ISO/IEC sowie Betreiberin einer Datenannahmestelle gemäss VDSZ – mit sämtlichen Daten und Informationen in der Schweiz längst verschärft datenschutzkonform operiert, also seit geraumer Zeit zu internationalen Standards aufgeschlossen hat, und folglich auch für liechtensteinische Unternehmen lukrativ ist. Denn als EWR-Staat unterliegt das Fürstentum Liechtenstein bereits seit Mai 2018 der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO), die als eine der schärfsten Datenschutzgesetze gilt.

BBTHosting ist die sinnvolle Kombination eines klassischen Hostings mit exzellentem Sicherheitsschutz. «BBT managed alle Applikationen des Kunden wie BBTIndividual und weitere, sogar um die Drucker kümmern wir uns. Lediglich die Telefonie und der E-Mail-Verkehr bleibt in seiner Verantwortung», sagt Dominik Bardenhofer, Chief Customer Officer von BBT. Je nach Bedarf und Anfrage können die Dienstleistungen auch erweitert werden.

Hosting-Dienstleistungen und Benefits

  • Drei redundante, in Solothurn verteilte Rechenzentren
  • Implementierung, Wartung, Sicherheit, Speicherung, Back-up und Monitoring aller installierten Softwares
  • Tägliches Back-up der Daten
  • Unterhalt der auf der Hosting-Plattform installierten BBT-eigenen Software
  • Neuester Stand der Schutzsysteme
  • BBTHosting Support
  • Datenverarbeitung findet ausschliesslich in der Schweiz statt
  • Security Updates für Windows und Office sowie BBTIndividual
  • Unterhalt der technischen Infrastruktur wie Firewalls etc.
  • Hohe Server-Verfügbarkeit von 98,5 Prozent
  • Datenschutzrechtskonforme Datenhaltung
  • Jährlicher ISAE-Bericht 3000 (SOC 2) Typ 2
  • ISO-/IEC-Zertifizierung 27001
  • Zertifizierte Datenannahmestelle (zDAS) gemäss DSG, DSV und VDSZ
  • Berechtigungs- und Rollenmanagement
  • Nach Bedarf: Unterstützung bei der Konfiguration und Organisation der notwendigen IT-Infrastruktur sowie beim Unterhalt von Drittsoftware
Bild BBT kauft die Produkte von IT Surplus aus Basel

BBT kauft die Produkte von IT Surplus aus Basel

29. Januar 2024

BBT hat per 1. Januar 2024 die Produkte der basel-städtischen IT Surplus GmbH erworben. IT Surplus ist im Schweizer Gesundheitswesen für seine drei auf das Scannen und die Texterkennung spezialisierten Softwarelösungen bekannt: surplusCAPTURE, surplusOCR und surplusREADER. Die Übernahme wird rückwirkend auf den 1. Januar 2024 in Kraft gesetzt.

Der Rooter Softwareanbieter erweitert einerseits seine Kompetenzen in der Scanning-Technologie und sichert andererseits den Fortbestand der Applikationen, die auch von der bestehenden Kundschaft eingesetzt werden. Daher sind die Teams von BBTIndividual, dem Kernsystem zur Abwicklung des Krankenversicherungsgeschäfts, längst bestens mit den Surplus-Lösungen vertraut. Durch die vieljährige Praxiserfahrung konnte sich BBT darüber hinaus von der hochstehenden Qualität der Programme überzeugen.

«Mit der Übernahme ist die Business Continuity der Surplus-Produkte sowie deren Wartung und Weiterentwicklung gewährleistet», so Walter Capozzolo, CEO von BBT. «Sowohl unsere bestehenden als auch neuen Kunden, die mit den Surplus-Anwendungen arbeiten, können auf eine zukunftsfähige Partnerschaft bauen. Die Zukunft der Produkte ist gesichert und für Innovation ist ebenso gesorgt».

Kontakt

Walter Capozzolo, CEO
+41 41 455 30 03
walter.capozzolo@bbtsoftware.ch

Dominik Bardenhofer, CCO
+41 41 455 30 87
dominik.bardenhofer@bbtsoftware.ch

Über BBT Software AG

BBT Software AG bietet modulare Kernsysteme für Kranken-, Unfall- und Lebensversicherer sowie Absenzen- und Schadenmanagement-Lösungen für Unternehmen. 1996 gegründet, beschäftigt BBT heute rund 60 Mitarbeitende an den drei Standorten Root, Visp und Zermatt und zählt über 65 Kunden aus der Versicherungsindustrie. Mehr als 14’000 Unternehmen arbeiten mit ihrer Schadenmanagement-Software. BBT ist seit 2017 ein Unternehmen der international tätigen Volaris Group.

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Erstklassiger Community-Anlass mit Dr. Gernot Starke

17. Januar 2024

Wir sind hoch erfreut, als Jahressponsor von .NET Usergroup Zentralschweiz auch Gastgeber deren ersten Veranstaltung im neuen Jahr gewesen zu sein: dem Community-Anlass mit Dr. Gernot Starke vom 16. Januar 2024 zum Feierabend hier bei uns im Rooter D4 Business Center. Dr. Starke, Coach und Unternehmensberater für Softwareprojekte sowie im Markt bekannt, macht es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe, die Architektur grosser Systeme effektiv zu gestalten.

Von Ivana D’Addario, Marketing Manager bei BBT / Marko Marković, Software Architect bei BBT

Beim gestrigen Vortrag widmete sich Dr. Starke dem bei Softwares schwierig zu bestimmenden Begriff Qualität. Denn dieser wird bei den verschiedenen Stakeholdern – wenig verwunderlich – auch unterschiedlich verstanden oder sie können oft nicht erklären, was sie an Qualität genau benötigen. Dr. Gernot Starke zeigte auf, wie Softwarequalität konkret spezifiziert und erfüllt werden kann, um schliesslich bessere Systeme zu entwickeln.

Insgesamt 25 Teilnehmer folgten seinen fesselnden Ausführungen. Die Atmosphäre war gelöst und mitreissend, handelt es sich bei Dr. Gernot Starke doch um eine populäre Persönlichkeit auch ausserhalb der Tech-Branche sowie einen Autor unzähliger Fachbücher. Es war uns ein wahres Vergnügen, ihn bei uns begrüssen und ihm zuhören zu dürfen.

Danke!
Wir bedanken uns bei Urs Enzler und Daniel Marbach, den Gründern und Organisatoren von .NET Usergroup Zentralschweiz, sowie unserem Marko Marković, Software Architect bei BBT, der die beiden Herren tatkräftig unterstützt und dafür gesorgt hat, dass der Anlass in unserem Haus durchgeführt werden konnte.

Über .NET Usergroup Zentralschweiz
.NET Usergroup Zentralschweiz hat zum Ziel, Entwicklern, Administratoren und anderen Gleichgesinnten in der Innerschweiz eine interessante Erfahrungs- und Wissensplattform zu bieten, wobei die Veranstalter partnerschaftlich eng mit der gleichnamigen Usergroup in Bern sowie der Zürich Developers Group arbeiten.

Über Dr. Gernot Starke
Dr. Gernot Starke ist von ganzem Herzen Informatiker, Softwarearchitekt sowie praktizierender Agilist beim methodischen Vorgehen in der Softwareentwicklung. Er ist (Mit-)Gründer als auch Maintainer von arc42, Gründer von aim42 als auch Gründungsmitglied des Vereins iSAQB e.V. (Interntional Software Architecture Qualification Board). Als zudem INNOQ-Fellow und -Berater ist er in kleinen, mittleren wie auch grossen IT-Projekten von Unternehmen unterschiedlicher Branchen involviert – mit Fokus Informationssysteme, aber auch Reviews, Audits, Architektur- und Systembewertungen. Ferner unterstützt er bei Modernisierung, Migration und Renovierung.

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Interview mit Urs Weber nach einem Dreivierteljahr im neuen Amt

12. Januar 2024

Lieber Urs, vor neun Monaten bist du bei BBT gestartet, in einer neu geschaffenen Funktion als COO mit vielen Aufgaben, die auf dich gewartet haben. Wie geht es dir in diesem Moment und wie hast du dieses Dreivierteljahr erlebt?

Es geht mir gut und ich bin motiviert. Vielen Dank der Nachfrage.

Die neun Monate bei BBT waren für mich eine aufregende Reise. Das gesamte Team hat mich herzlich aufgenommen, was den Einstieg enorm erleichtert hat. Dafür bin ich sehr dankbar. Die vielfältigen Aufgaben haben mir die Möglichkeit gegeben, das Unternehmen in seiner Ganzheit zu verstehen und mich schnell in die Abläufe einzufinden. Insgesamt war es eine lehrreiche und fordernde Zeit, und ich freue mich darauf, weiterhin einen positiven Beitrag zum Erfolg von BBT zu leisten.

Als neuer COO hast du die Leitung der Bereiche Life, Enterprise, Health sowie Care übernommen und damit sämtliche Software-Lösungen von BBT unter dir. Welche Erkenntnisse konntest du gewinnen?

Die Übernahme der Verantwortung für die Bereiche Life, Enterprise, Health und Care ist eine spannende Herausforderung und ich sehe grosses Potenzial. Vor allem wollen wir als nächstes die Produktstrategie, Produktinnovation und bereichsübergreifende Zusammenarbeit verstärkt angehen. Die Zusammenarbeit mit den Teams aus den verschiedenen Produktbereichen ist äusserst bereichernd. Das alles stimmt mich sehr zuversichtlich, dass wir weiterhin, gemeinsam, erfolgreich sein werden.

Auch für die Mitarbeitenden der genannten Bereiche ist es neu, einen COO zu haben, der ihre Arbeit und Anliegen bereichsübergreifend in der Geschäftsleitung vertritt. Was hat sich dadurch geändert, neu ergeben oder verschärft?

Die Einführung eines COO hat sicherlich für alle Veränderungen mit sich gebracht. Die Wichtigste: Alle Produkte sind nun unter einem Dach. Dadurch haben wir heute eine umfassendere Sicht. Für mich ist das die Basis für eine enge Zusammenarbeit, um voneinander zu profitieren und Synergien zu nutzen. Aus meiner Sicht liegt da der Schlüssel zum weiteren Erfolg der BBT.

Einerseits musstest du deine neue Position als COO im Mikrokosmos BBT etablieren, andererseits dich als neuer Chief in den dir unterstellten Bereichen behaupten und darüber hinaus sehr vieles anpacken. Was waren deine grössten Herausforderungen bei dieser Doppelaufgabe?

Die grösste Herausforderung ist die Doppelaufgabe an und für sich. Damit meine ich, mich im Gesamtkontext von BBT zu etablieren und gleichzeitig in den spezifischen Bereichen zu agieren. Die Balance zu finden, war und ist immer noch anspruchsvoll.

Mit «darüber hinaus sehr vieles anpacken» willst du wohl darauf hinweisen, dass es eine Trippelaufgabe ist (lacht/Ivana schmunzelt). Ja, nicht zu vergessen sind die vielen, operativen Themen.

Hattest du, als du gestartet bist, eine Vision? Falls ja, ist diese Vision noch dieselbe? Wie verfolgst du sie und warum?

Aus Gesprächen während des Bewerbungsprozesses bei BBT und durch die Assessment-Aufgabe, welche ich zum Schluss präsentieren durfte, konnte ich erahnen, wo der Schuh drückt. Deshalb hatte ich bei meinem Start die Vision, Prozesse zu optimieren, die Produkte und deren Innovation voranzutreiben sowie die Zusammenarbeit zwischen den Bereichen zu fördern. Diese Vision bleibt unverändert. Wie ich schon weiter oben erwähnt habe, bin ich überzeugt, dass darin der Schlüssel zum Erfolg liegt.

Die Vision verfolge ich, indem ich kontinuierlich nach Möglichkeiten zur Verbesserung suche und dabei auf die Expertise der Teams setze.

BBT ist diesen Sommer 27 Jahre alt geworden. In drei Jahren lässt die Firma ihre Zwanziger hinter sich. Wo siehst du die BBT-Produktepalette dann – und wie deine eigene Rolle im Unternehmen? Idealisierungen erlaubt.

In drei Jahren sehe ich die BBT als innovativer und einer der führenden Anbieter auf dem Markt. Meine Rolle im Unternehmen sehe ich weiterhin als Brückenbauer zwischen den verschiedenen Bereichen, um eine nahtlose Zusammenarbeit zu gewährleisten. Idealerweise möchte ich, dass BBT in drei Jahren nicht nur erfolgreich ist, sondern auch als inspirierendes und nachhaltiges Unternehmen wahrgenommen wird. Als «Best place to Work», welcher seine Mitarbeitenden fördert und den Kunden einen belegbaren Mehrwert bietet. Denn wir sind erfolgreich, weil unsere Kunden erfolgreich sind.

Vielen Dank, Urs, für die Zeit, die du dir für dieses Interview genommen hast. Wir sind froh, dich gefunden zu haben.

Das Interview wurde von Ivana D’Addario, Marketing Manager bei BBT, geführt.

Bild BBT mit neuem Logo

BBT mit neuem Logo

7. Juli 2023

Um die Positionierung im Markt weiter zu schärfen, lanciert BBT einen neuen visuellen Markenauftritt, der in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Rocket aus Luzern realisiert wurde. BBT steht nach wie vor für dieselben Werte, die neu jedoch methodischer ausgedrückt werden. Auch Elemente wie die Typografie und die erste Farbe wurden beibehalten.

Aus BBT Software wird BBT. Neu hebt sich das Akronym der Gründernamen eigenständig ab. «Damit wurde der Eigendynamik in der Benennung der Marke, die sich über die Jahre eingestellt hat, Rechnung getragen», sagt Dominik Bardenhofer, CCO. Die BBT-Typografie sowie die Farbe Türkis bleiben bestehen.

Der Begriff Software fiel nicht ersatzlos weg, sondern wurde in «software for insurance» umgewandelt. Dieser einerseits beschreibende Zusatz deklariert BBT als Software-Unternehmen, das im Versicherungsmarkt tätig ist. Andererseits ist er zugleich ein Claim mit Wortspiel: BBT «versichert» ihren Bezugsgruppen, dass sie mit ihrer Software gut unterwegs und bei BBT bestens aufgehoben sind.

Neben den rationalen Werten «etabliert» und «bodenständig» wurde «sympathisch» als wertvollste emotionalen Besonderheit von BBT herausgestrichen. Während sich erstere durch die schlichten, serifenlosen Schriften manifestieren, widerspiegelt die neue Farbkomposition des BBT-Logos den letzteren. Das ehemalige dunkle Meeresblau ist der neuen Zweitfarbe Pink gewichen. «Die Komposition von Türkisblau und Pink als Farbverlauf verleiht dem BBT-Logo eine auffällige Frische und Fröhlichkeit, die an einen Sonnenaufgang erinnert», sagt Ivana D’Addario, Marketing Manager, und ergänzt: «Wir wollten raus aus dem weiten Ozean der blauen Logos und auffallen. Denn wir haben etwas zu bieten und sind, wie all unsere Bezugsgruppen finden, ein sympathisches Unternehmen».

Kontakt

Dominik Bardenhofer, CCO
+41 41 455 30 87
dominik.bardenhofer@bbtsoftware.ch

Ivana D’Addario, Marketing Manager
+41 41 455 30 61
ivana.daddario@bbtsoftware.ch

Über BBT Software AG

BBT Software AG bietet modulare Kernsysteme für Kranken-, Unfall- und Lebensversicherer sowie Absenzen- und Schadenmanagement-Lösungen für Unternehmen. 1996 gegründet, beschäftigt BBT heute rund 60 Mitarbeitende an den drei Standorten Root, Visp und Zermatt und zählt über 65 Kunden aus der Versicherungsindustrie. Mehr als 14’000 Unternehmen arbeiten mit ihrer Schadenmanagement-Software. BBT ist seit 2017 ein Unternehmen der international tätigen Volaris Group.

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